Krater und Gebirge am Rand des Regenmeeres

Vielleicht geht die Schlechtwetterzeit für die Astrofotografie doch zu Ende? Gestern konnte ich durch Wolkenlücken für eine Weile den Mond beobachten.

Zum Bild:

Das Regenmeer oder auch Mare Imbrium ist eines der ganz großen Mare des Erdmondes. An seinem südöstlichen Rand (auf dem Bild unten) zieht sich der Mondapeninn hin, seine höchsten Berge überragen das Mare um über 5000 m. Rechts davon sind die die Kaukasischen Berge (Montes Caucasus) zu sehen, die sogar bis über 6000 m hochragen. Darüber steigen die Berge der Mondalpen (Montes Alpes) auf. Der große Einschlagskrater Plato ist gerade noch im Schatten zu erkennen. Mit weiter zunehmendem Mond wird bald Plato und das komplette Mare Imbrium zu sehen sein. Es ist immerhin mehr als doppelt so groß wie Deutschland.

Über dem Apeninngebirge liegen drei markante Krater von denen der größte nach dem griechischen Mathematiker Archimedes benannt ist. Der Krater hat immerhin einen Durchmesser von rd. 82 km und ist vermutlich bereits vor 3-4 Milliarden Jahren durch den Einschlag eines größeren Trümmerstückes aus der Entstehungszeit des Sonnensystems entstanden.

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Astrohans