
Der Rosetten-Nebel
ist ein großer diffuser Emissionsnebel im Sternbild Einhorn und liegt neben dem bekannten Sternbild des Orion. Eine genaue Entdeckungszeit ist nicht bekannt. Dem deutschen Astronomen Albert Marth wird allerdings zugeschrieben, den Nebel als erstes gesehen zu haben.
Die Gase dieses prächtig anzusehenden Nebels werden von den jungen heißen Sternen im Zentrum des Nebels zum Leuchten angeregt. Der stark Sternwind bläst das Material des Nebels weg und ließ so das „Loch“ im Zentrum entstehen. So dehnt sich der Nebel und die Höhle laufend weiter aus.
Eine Vorstufe von Sternen, sogenannte Protosterne, wurden dort in großer Anzahl mit speziellen Röntgenteleskopen entdeckt.